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Antifaschistischer Stadtteilspaziergang in Buch am 2. März 2013: Bericht und Auswertung

Antifaschistischer Stadtteilspaziergang in Buch am 2. März 2013:
Bericht und Auswertung

Im Pankower Ortsteil Buch, der seinen Ruf als rechte Hochburg eigentlich seit längerem verloren hatte, versuchen aktionsorientierte „Autonome Nationalisten“ zur Zeit wieder Fuß zu fassen. Im Verlaufe des letzten Jahres begann eine Welle von Provokationen, die ihren Ausdruck vor allem in massiven Propagandawellen fanden [00]. Die dafür verantwortliche Gruppe firmierte bis vor kurzem unter dem Namen „A.G. Buch“

Provokation mit Ankündigung

Für den 2. März riefen AntifaschistInnen verschiedener Spektren zu einem Stadtteilspaziergang in Buch auf, um über die Lage vor Ort zu informieren. Meist linksalternative Jugendliche und ältere BucherInnen folgten dem Aufruf.
Neben AnwohnerInnen, Mitgliedern der Linksjugend [’solid] und der Partei DIE LINKE nahmen auch VertreterInnen verschiedener Antifagruppen, der Ver.di-Jugend und des „Niemand ist vergessen!“-Bündnisses teil. Außerdem beteiligten sich Menschen, die wenige Stunden zuvor bei einem antifaschistischen Stadtteilspaziergang in Wittstock teilgenommen waren [01]. Insgesamt nahmen rund 70 Menschen teil. Neonaziaufkleber, in die Briefkästen geworfene NPD-Mitgliedsanträge und Sprühereien wurden während des Spaziergangs erfolgreich entfernt.
(Continued)